Ein Teller voller Wärme: Pasta e Ceci ist eines dieser Gerichte, die nach Zuhause schmecken – cremig, sättigend und in 25 Minuten fertig. Ein echtes Rezept aus der Cucina Povera, das zeigt, wie wenig man braucht, um etwas Großartiges zu kochen.
- Fertig in: 25 Minuten
- Region: Latium
- Besonderheit: Cremig ohne Sahne
- Zutaten: 6
- Schwierigkeit: Einfach
Zutaten
- 200 g kleine Pasta (z. B. Ditali oder gebrochene Spaghetti)
- 250 g gekochte Kichererbsen (entspricht 1 Dose, abgetropft; oder 120 g getrocknet, über Nacht eingeweicht)
- 2 EL Olivenöl extra vergine
- 1 kleine Zwiebel (fein gehackt)
- 1–2 Knoblauchzehen (zerdrückt oder fein gehackt)
- 1 TL Tomatenmark
- 1 Zweig frischer Rosmarin (oder ½ TL getrocknet)
- 600–700 ml Gemüsebrühe (je nachdem, ob du es cremiger oder suppiger magst)
- Salz & schwarzer Pfeffer
Optional
- 1 Prise Peperoncino
- 1 EL Zitronenabrieb
- Geröstete Brotwürfel aus altem Brot
Anleitung
Aromen aufbauen
Olivenöl in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch langsam anschwitzen, bis sie weich und duftend sind – das ist die Basis jeder guten italienischen Küche. Zwiebeln langsam anschwitzen: In Italien sagt man, die Zwiebel müsse „schmelzen“, nicht braten.
Tomatenmark rösten
Tomatenmark einrühren und 1 Minute mitrösten. Dadurch wird es süßer und intensiver – ein kleiner Trick aus der Cucina Povera.
Kichererbsen & Rosmarin zugeben
Kichererbsen und Rosmarin hinzufügen. Kurz mit dünsten, damit sich die Aromen verbinden. Den Rosmarin immer im Ganzen mitkochen, damit er sein Aroma sanft abgibt.
Mit Brühe aufgießen
Brühe angießen und 10 Minuten köcheln lassen. Für extra Cremigkeit kannst Du eine kleine Kelle Kichererbsen zerdrücken.
Pasta direkt im Topf garen
Pasta in die Brühe geben und darin garen. So nimmt sie den Geschmack auf – typisch italienisch und unglaublich aromatisch. Pasta im Sud garen: So entsteht diese cremige Verbindung aus Stärke und Brühe, die italienische Pastarezepte so auszeichnet.
Abschmecken & verfeinern
Mit Salz, Pfeffer und optional Peperoncino abschmecken. Wenn du magst: etwas Zitronenabrieb für Frische.
Servieren wie in Italien
Mit Olivenöl beträufeln und geröstete Brotwürfel darübergeben – ein Gruß aus der Cucina Povera, die nichts verschwendet.
Pasta e Ceci ist eines dieser Gerichte, die mit wenigen Zutaten maximale Wärme und Cremigkeit liefern. In Italien gilt es als echter Alltagsheld – schnell, einfach und voller Seele. Diese Punkte machen es besonders:
- Cremig ohne Sahne
- Perfekt für Meal Prep
- Wenige Zutaten
- Original italienische Zubereitung
- Funktioniert mit frischen oder Dosenkichererbsen
- In 25–30 Minuten fertig
- Zero‑Waste‑freundlich
Zutaten für Pasta e Ceci – mit Einkaufstipps
- Kichererbsen — Getrocknete Kichererbsen haben mehr Aroma und eine cremigere Textur. Achte darauf, dass sie gleichmäßig beige sind und keine Risse haben.
Bei Dosenkichererbsen: auf Bio‑Qualität achten und das Kichererbsenwasser (Aquafaba) für die Cucina‑Povera‑Philosophie aufbewahren. - Kleine Pastaformen — Ditali, Maltagliati oder gebrochene Spaghetti. Gute Pasta erkennst du an einer leicht rauen Oberfläche – sie nimmt die Sauce besser auf.
- Olivenöl extra vergine — Wähle ein Öl aus kaltgepresster, italienischer Produktion. Frisches Olivenöl riecht grün, fruchtig, leicht pfeffrig – wie ein Spaziergang durch toskanische Olivenhaine.
- Zwiebel — Fest, trocken, ohne Keime. Eine gute Zwiebel duftet mild und hat eine glatte Schale.
- Knoblauch — Die Zehen sollten fest sein, nicht weich oder schrumpelig. Italienischer Knoblauch ist oft aromatischer und weniger scharf.
- Tomatenmark — Achte auf Produkte mit 100 % Tomaten, ohne Zuckerzusatz. Doppelt konzentriertes Tomatenmark bringt mehr Tiefe.
- Rosmarin — Frischer Rosmarin ist ideal: Die Nadeln sollten dunkelgrün, fest und duftend sein. Getrockneter Rosmarin ist kräftiger – sparsam dosieren.
- Gemüsebrühe — Selbstgemacht ist am besten. Wenn gekauft: auf kurze Zutatenliste achten, ohne Hefeextrakt. Eine gute Brühe riecht nach Gemüse, nicht nach Salz.
- Peperoncino (optional) — Frisch oder getrocknet. Frische Schoten sollten glatt und glänzend sein. Getrocknete behalten ihr Aroma, wenn sie tiefrot und nicht bröselig sind.
- Altes Brot (Zero‑Waste‑Tipp) — Ideal für knusprige Brotwürfel. Achte darauf, dass es trocken, aber nicht schimmelig ist. Perfekt, um die Cucina‑Povera‑Philosophie zu leben.
- Zwiebel und Knoblauch langsam in Olivenöl anschwitzen
- Tomatenmark kurz rösten, damit es süßer und intensiver wird
- Kichererbsen und Rosmarin zugeben, kurz mitdünsten
- Mit Brühe aufgießen und ⅓ der Kichererbsen zerdrücken (für Cremigkeit)
- Pasta direkt im Sud garen, bis sie al dente ist
- Mit Salz, Pfeffer und optional Peperoncino oder Zitronenabrieb abschmecken
- Mit Olivenöl beträufeln und servieren
- Bohnen nicht abspülen — die Stärke sorgt für natürliche Cremigkeit
- Pasta direkt im Sud garen — bindet besser und macht das Gericht dichter
- Rosmarin nur kurz mitkochen — sonst wird er bitter
- Pecorino erst am Ende zugeben — damit er nicht gerinnt und seinen Duft behält
- Pasta nicht separat kochen — sonst verliert sie Stärke und die Sauce wird dünn
- Zu viel Flüssigkeit vermeiden — Pasta e Ceci soll cremig sein, nicht suppig
- Kichererbsen nicht abspülen — die Stärke sorgt für Bindung und Geschmack
- Rosmarin nicht zu lange kochen — sonst wird er bitter und überdeckt die Aromen
- Pecorino nicht zu früh zugeben — er gerinnt bei Hitze und verliert sein Aroma
- Mit Tomatenmark — bringt Tiefe und leichte Süße
- Mit Chili oder Peperoncino — für eine würzige, südliche Note
- Mit Pancetta — macht das Gericht herzhafter und kräftiger
- Vegan ohne Käse — einfach Olivenöl extra vergine als Finish
- Glutenfrei — mit Mais‑ oder Reisnudeln genauso cremig
- Suppiger wie in Lazio — mehr Brühe für eine leichte, wärmende Konsistenz
- Cremiger wie in der Toskana — mehr zerdrückte Kichererbsen für extra Bindung
Regionale Einordnung – Latium & Cucina Povera
Pasta e Ceci ist ein klassisches Gericht aus Latium – einfach, sättigend und tief verwurzelt in der Cucina Povera. Seit Generationen kochen italienische Familien dieses Gericht aus wenigen, ehrlichen Zutaten: kleine Pasta, Kichererbsen, Olivenöl, Rosmarin.
Es steht für eine Küche, die aus dem Wenigen das Beste macht – nachhaltig, alltagstauglich und voller Seele. Genau deshalb ist Pasta e Ceci heute wieder so beliebt: ein Gericht, das Wärme schenkt, ohne kompliziert zu sein, und die italienische Tradition in ihrer schönsten Form zeigt.
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- Mit gutem Olivenöl toppen — ein aromatischer Schlussakzent
- Mit gerösteten Brotwürfeln — für mehr Textur und Wärme
- Mit Pecorino bestreuen — bringt Salz, Würze und Tiefe
- Mit Zitronenabrieb verfeinern — macht das Gericht frischer und leichter
- Mit Peperoncino würzen — für eine südliche, leicht scharfe Note
- Mit extra Kichererbsen servieren — für mehr Biss und Protein
Warum mir Pasta e Ceci so viel bedeutet
Pasta e Ceci gehört für mich zu den Gerichten, die sofort ein Gefühl von Zuhause schenken. In meiner Kindheit stand dieser einfache Topf oft auf dem Tisch – warm, duftend, voller Ruhe. Es ist eines dieser Rezepte, die zeigen, wie viel Liebe in der italienischen Küche steckt, selbst wenn die Zutaten ganz schlicht sind.
Vielleicht ist es genau das, was mich heute noch berührt: die Mischung aus Alltag, Tradition und dieser stillen Wärme, die nur ein Gericht aus der Cucina Povera geben kann. Wenn du Pasta e Ceci kochst, kochst Du nicht nur ein Rezept – Du kochst ein Stück italienische Geschichte.
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FAQ – Häufige Fragen zu Pasta e Ceci
1. Was ist Pasta e Ceci?
Pasta e Ceci ist ein traditionelles italienisches Gericht aus kleiner Pasta und Kichererbsen, gekocht in einem aromatischen Sud. Es gehört zur Cucina Povera und steht für Einfachheit, Wärme und Alltagstauglichkeit.
2. Wie bekomme ich Pasta e Ceci besonders cremig?
Ein Teil der Kichererbsen wird püriert und mitgekocht. Außerdem hilft es, die Pasta direkt im Sud zu garen – so verbindet sich die Stärke mit der Brühe.
3. Kann ich das Gericht vegan kochen?
Ja, absolut. Das Rezept ist von Natur aus fast vollständig vegan. Lass einfach den Käse weg und setze auf ein gutes Olivenöl extra vergine.
4. Welche Pasta eignet sich am besten?
Ditali, Maltagliati oder gebrochene Spaghetti. Wichtig ist eine raue Oberfläche, damit die Sauce gut haftet.
5. Kann ich Kichererbsen aus der Dose verwenden?
Ja. Sie sparen Zeit und funktionieren wunderbar. Achte auf Bio‑Qualität und nutze das Kichererbsenwasser für Zero‑Waste‑Rezepte.
6. Wie bewahre ich Reste am besten auf?
Im Kühlschrank hält sich das Gericht 2–3 Tage. Am nächsten Tag etwas Brühe oder Wasser hinzufügen, da die Pasta Flüssigkeit zieht.
7. Welche Gewürze passen besonders gut?
Rosmarin, Knoblauch, Peperoncino und ein Hauch Zitronenabrieb. Sie unterstreichen die Wärme und Einfachheit des Gerichts.
8. Ist Pasta e Ceci ein gesundes Gericht?
Ja. Kichererbsen liefern pflanzliches Protein, Ballaststoffe und Mineralstoffe. Zusammen mit Pasta entsteht ein ausgewogenes, sättigendes Gericht.
9. Kann ich das Gericht meal‑preppen?
Perfekt sogar. Kichererbsen lassen sich vorkochen und einfrieren. Die Basis aus Zwiebeln, Knoblauch und Rosmarin kann vorbereitet werden.
10. Gibt es regionale Varianten?
Ja. In der Toskana cremig, in Lazio suppiger, in Kampanien würziger. Jede Region bringt ihre eigene Seele ein.
Wie kochst Du Dein Pasta e Ceci Rezept?
Ich lade Dich ein, Deine eigene Version von Pasta e Ceci zu teilen – Deine Abwandlungen, Deine Erinnerungen, Deine Fotos.
Schreib sie mir gern in die Kommentare. Ich lese jede einzelne Nachricht mit Freude.
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